Leasing ohne Anzahlung Viele Leasinganbieter, gerade aus dem Onlinebereich, bieten auch Leasingverträge ohne Anzahlung an. Das ist bei Firmenfahrzeugen, die geleast werden, auch ziemlich sinnvoll. Unternehmen zielen besonders darauf ab, monatlich konstante Belastungen für den eigenen Fuhrpark zu haben und nicht zunächst eine hohe Anzahlung vornehmen zu müssen. Die fehlende Anzahlung wird dann einfach auf die monatlichen Raten umgelegt, die dann natürlich im Vergleich zu angezahlten Verträgen höher sind.
Leasing ohne Anzahlung für Privatpersonen Für Privatpersonen ist diese Form des Leasings allerdings nur sehr bedingt empfehlenswert, vor allem weil die meisten großen Fahrzeugleasinganbieter bei Privatkunden ausschließlich mit Anzahlung arbeiten. Wer keine Anzahlung leisten möchte, entweder weil die finanziellen Mittel oder der Wille dazu fehlen, ist auf das Internet angewiesen. Im Netz tummeln sich unzählige Anbieter, die auch Leasingfahrzeuge ohne Anzahlung anbieten. Die Raten sind dann allerdings noch etwas höher als bei konventionellen Anbietern. Außerdem ist die Gefahr, an schwarze Schafe zu geraten, deutlich höher und nicht immer lässt sich sofort erkennen, ob ein reiner Onlineanbieter wirklich seriös ist. Die reinen Onlineanbieter arbeiten viel mit vermeintlich sehr günstigen Angeboten, die sich erst im Nachhinein als teuer herausstellen. So werden viele der Leasingverträge ohne Anzahlung zwar mit recht günstigen Leasingraten, aber langen Laufzeiten belegt, die in einer wahnsinnig hohen Schlussrate enden, wenn man den Wagen übernehmen möchte. Außerdem sind oftmals die Jahresfahrleistungen limitiert und wer mehr fährt, zahlt einen ordentlichen Aufschlag für die zusätzliche Leistung.
Übrigens sollte man bei Leasingverträgen auch immer bedenken, dass für den Wagen eine Vollkaskoversicherung fällig ist, da man das komplette Risiko selbst tragen muss. Diese Kosten sollten in der Kostenaufstellung berücksichtigt werden.
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