Die Vorteile des Carsharings Durch das Carsharing können Gelegenheitsautofahrer enorm viele Kosten einsparen. Ein großer Vorteil für Carsharing-Mitglieder ist, dass sie sich kein teures Auto anschaffen müssen. Dabei zählt nicht nur die Einsparung des einmaligen und in der Regel sehr hohen Kaufpreises, sondern vor allem werden die Carsharing-Nutzer nicht mit der Zahlung von Versicherungsbeiträgen, KFZ-Steuern und womöglich anfallenden Wartungs- bzw. Reparaturkosten belastet. Der nervenaufreibende Besuch beim TÜV fällt für immer weg und obliegt jetzt anderen Personen. Zwar kommt der Kunde natürlich indirekt über die zu entrichtenden Gebühren doch für die anfallenden Fixkosten auf, aber in dem Fall teilen sich sozusagen alle Mitglieder diese Kosten durch Umlage. Allerdings gelten diese Einsparungen nur bei einer durchschnittlich zurückgelegten Jahreskilometerleistung von annähernd 12.000 Kilometern. Werden mehr Kilometer zurückgelegt, könnte Carsharing tatsächlich unrentabel für die Nutzer werden, da auch hier die Nutzungskosten natürlich nach den real gefahrenen Kilometern auf der Basis eines genau festgelegten Kilometersatzes berechnet werden.
Manche Familien nutzen das Carsharing auch, um einen unrentablen Zweitwagen einsparen zu können. Der „Hauptwagen“ wird weiterhin zum Pendeln zwischen Arbeitsstätte und Wohnort eingesetzt, während ein sporadisch genutztes Carsharing-Fahrzeug nur dann genommen wird, wenn tatsächlich Bedarf besteht. Die Mitgliedschaft hat zudem den Vorteil, dass bei einem Urlaub durchaus Kooperationen der Carsharing-Unternehmen genutzt werden können. Dadurch ist es möglich, auch am Urlaubsort bequem und günstig einen Wagen nutzen zu können – durchaus auch im europäischen Ausland.
Für viele Nutzer ist das Fehlen eines geeigneten Stellplatzes für ihr Fahrzeug in Städten ein Grund, sich kein eigenes Fahrzeug anzuschaffen. Dafür müssten sie sonst einen enormen Zeitverlust durch eine nervige Parkplatzsuche oder die Entstehung weiterer monatlicher Kosten durch das Mieten eines Stellplatzes in Kauf nehmen. Beim Carsharing ist der Anbieter Halter des Fahrzeuges und übernimmt sämtliche Fix- und Wartungskosten – und besitzt natürlich eigene Stellplätze.
Nicht zu verachten ist auch die Möglichkeit, unterschiedliche Fahrzeuge in Anspruch nehmen zu können. Gerade beim Transport größerer Gegenstände fällt somit die Wahl auf einen geräumigen Kombi aus dem Fahrzeugpool, während bei einem Verwandtenbesuch am Wochenende eher auf das kleine, spritsparende Dieselfahrzeug zurückgegriffen wird.
Zudem sind sämtliche rechtliche Aspekte zwischen den Vertragsparteien schriftlich geklärt. Eine Tatsache, die bei selbst gegründeten Zweckfahrgemeinschaften unter Nachbarn oder Arbeitskollegen nicht gegeben ist. Nachteile des Carsharings Wo es viele Vorteile gibt, gibt es auch immer ein paar Nachteile. Nicht jeder kann Carsharing nutzen. Dies liegt nicht daran, dass die Person charakterlich dazu nicht in der Lage ist, selbst wenn dies sicherlich auch mal vorkommen kann. Der Grund ist, dass Carsharing hauptsächlich in größeren Städten angeboten wird, in denen die Ausleihstationen gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. In Großstädten ist zudem damit zu rechnen, dass weniger Menschen auf den Besitz eines Autos aufgrund eines gut ausgebauten Nahverkehrssystems angewiesen sind. Somit ist eher garantiert, dass diese sich trotzdem einem Carsharing-Anbieter anschließen, um sich dennoch die Möglichkeit freihalten zu können, sporadisch ein Auto zu nutzen. Damit sind den Carsharing-Unternehmen höhere Mitgliedszahlen als auf dem Land garantiert.
Gelegentlich kann es durchaus auch mal vorkommen, dass nicht immer zum Wunschzeitpunkt ein Fahrzeug frei ist. Dies geschieht allerdings eher selten. Durch ausgeklügelte Buchungssysteme und vorausschauendes Planen können die Carsharing-Unternehmen sehr gut die Bedürfnisse ihrer Kunden zufriedenstellen.
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