Kosten und Preise für Carsharing Die Kosten für Carsharing sind unterschiedlich und sollten im Vorfeld genauestens miteinander verglichen werden. Wie bei allen Anschaffungen oder Inanspruchnahmen von Dienstleistungen gilt aber auch hier, dass das beste Preis-Leistungsverhältnis immer entscheidend sein sollte. Ein Carsharing-Unternehmen, das über eine Vielzahl an sehr gut verteilten Stationen verfügt und zudem über einen großen Pool an unterschiedlichen Fahrzeugen jeder Größe aufweist, könnte durchaus attraktiv erscheinen, kann aber unter Umständen teurer als ein kleiner Verein sein. Dies muss aber jeder Kunde – abhängig von seinem Nutzungsverhalten - für sich selbst entscheiden.
Aufnahmegebühren und Kautionen für Carsharing Einige Carsharing-Unternehmen verlangen von ihren Mitgliedern eine einmalige Aufnahmegebühr. In der Regel beträgt diese um die 50-60 Euro. Hinzu gesellt sich eine Kaution, die am Ende der Mitgliedschaft nicht verzinst zurückgezahlt wird. Die Höhe der Kaution liegt bei rund 500 Euro. Gerade bei Vereinen kann diese durchaus auch niedriger liegen und um die 350 Euro betragen. Monatsgebühren für Carsharing In jedem Fall wird eine Monatsgebühr pro Person für das Carsharing fällig. Diese liegt im Schnitt bei knapp 8 Euro. Spezielle Haushaltstarife, bei der mehrere Personen nutzungsberechtigt sind, liegen nur geringfügig höher. Bei manchen Carsharing-Vereinen fällt der Beitrag nur jährlich an und liegt zum Teil mit knapp 35 Euro für eine Einzelperson und knapp 50 Euro für einen Haushalt deutlich niedriger. Größere Carsharing-Unternehmen räumen ihren Kunden allerdings Rabatte ein. Zum Beispiel ist es auf Anfrage möglich Vielfahrerrabatte abzuschließen. Auch Kooperationen mit lokalen Verkehrsbetrieben sind gegeben, wodurch Besitzer eines Abonnements für öffentliche Verkehrsmittel durchaus preislich profitieren können. Somit sind die zu entrichtenden Fixkosten in jedem Fall erheblich geringer als beim Unterhalt eines eigenen Fahrzeuges, das zudem noch unter Wertverfall leidet. Kosten und Preise für die Fahrzeugnutzung Hinzu kommen natürlich noch die Kosten, die bei der Nutzung des Fahrzeuges entstehen. Die erhobenen Pauschalen decken sämtliche Nebenkosten ab und implizieren die Kosten für den Kraftstoff und für anfallende Versicherungen in Form einer Vollkasko- und Verkehrsrechtschutzversicherung. Die Gesamtkosten für die Nutzung eines Carsharing-Fahrzeuges setzen sich aus Zeit- und Kilometerkosten zusammen. Je größer und exklusiver ein Wagen ist, umso teurer wird natürlich die Nutzung. Für Kleinwagen, wie zum Beispiel einen Opel Corsa, fallen knapp zwei Euro pro Stunde an, für Kombis oder Transporter um die drei bis vier Euro. Unter Umständen kann es sich lohnen, das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum zu mieten. Der Tagessatz für einen Kleinwagen beträgt rund 20 Euro, für einen Transporter um die 35 Euro. Hinzu kommen noch die Kilometertarife, die im Schnitt zwischen 0,20 und 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer liegen. Auch hier gibt es Sondertarife ab einer höheren Kilometerleistung.
Ob sich die Carsharing-Mitgliedschaft wirtschaftlich rentiert, muss jeder für sich selbst durchkalkulieren. Für Gelegenheitsfahrer stellt Carsharing eine überlegenswerte Alternative zum eigenen Fahrzeug dar.
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