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Erdgas Auto Nachrüstung

Wer darf Erdgas Nachrüsten?

Erdgas UmrüstungDie Nachrüstung sollte jedoch in den zertifizierten Werkstätten, die den Umbau durchführen dürfen, nicht länger als einen Tag dauern, danach bekommt man den Wagen fix und fertig wieder und kann sofort zur Gas-Tankstelle fahren und bei jedem Kilometer Treibstoffkosten sparen.

Während der Nachrüstung werden nur einige wenige Änderungen vorgenommen, größtenteils kann auf die Motortechnik des konventionellen Antriebs zurückgegriffen werden. Lediglich Steuergerät und unter Umständen die Ventile müssen ausgetauscht oder angepasst werden. Dazu wird noch ein Tank installiert, der im Normalfall im Kofferraum angebracht wird und eine entsprechende Zuleitung in den Motorbereich. Der Tank selbst ist meist aus Stahl oder aus modernem Kunststoff. Da der Tank unter hohem Druck steht, ist es erforderlich, regelmäßig eine Kontrolle durchführen zu lassen, je nach Typ alle drei, fünf oder zehn Jahre. Ist die Umrüstung erfolgt, muss die Änderung unbedingt beim TÜV eingetragen werden, außerdem ist eine neue AU notwendig, ansonsten erlischt die Betriebserlaubnis.

Abgasnorm nach Erdgasumrüstung

Unter Umständen wird man nach der Umrüstung von älteren Fahrzeugen auf eine schlechtere Abgasnorm gestuft, weil das Mess-System für die Abgaswerte leider nicht ganz optimal ist. Alle Kohlenwasserstoffemissionen werden dabei zusammengerechnet und unter einer Kategorie geführt. Bei Erdgasfahrzeugen liegen alle Werte deutlich unter den Messwerten für vergleichbare Benzinfahrzeuge, nur der Methanausstoß ist deutlich höher. Dieser „sprengt“ dann die komplette Kohlenwasserstoff-Einstufung und die Steuerklasse kann sich verschlechtern. Bei neueren Modellen kommt das aber so gut wie gar nicht mehr vor.

 
 

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